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Yoga besteht aus Körperhaltungen(Āsana), Atemübungen (Prânâyma) und Meditation. Körper, Atem und Geist werden gemeinsam angesprochen. Im Viniyoga wird aus dieser Vielfalt ein individuelles Yogaprogramm für Sie zusammengestellt. Es gibt keine feste Abfolge der Übungen, wie in vielen anderen Yogastilen. Ihr Anliegen steht im Mittelpunkt. Es ist keine besondere Beweglichkeit notwendig.

Sie können sich Zeit für Yoga zu Hause nehmen, wie es im Moment zu Ihren Leben passt, z.B. fünfzehn Minuten täglich.

Nach einem ausführlichem Vorgespräch unter Einbeziehung Ihrer medizinischen Vorgeschichte wird ein Yogaprogramm für Sie zusammengestellt und vermittelt. Sie bekommen die Übungen auf einem Blatt Papier notiert mit. Bei den darauf folgenden Terminen werden Ihre Erfahrungen mit der Übungspraxis besprochen, die Übungen verfeinert und so mit der Zeit immer individueller. Erfahrungsgemäß werden fünf Termine  über einen Zeitraum von drei Monaten benötigt, um eine auf Ihre Bedürfnisse angepasste individuelle Übungspraxis zu erstellen.

Therapeutisch kann Yoga bei vielen Erkrankungen unterstützend wirken. Es kann zur Entspannung und damit zu Regeneration beitragen. Gute Erfahrungen bestehen bei Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Migräne, bei Atemwegserkrankungen, bei Gelenkproblemen, bei Stress, Schlafstörungen und Erschöpfung, bei Ängsten, chronischen Schmerzen und bei hohem Blutdruck. Yoga kann  zur Unterstützung der Krankheitsverarbeitung bei Krebserkrankungen, bei Multipler Sklerose, M. Parkinson und bei Depressionen hilfreich sein. Yogatherapie ersetzt keine schulmedizinische Behandlung, kann aber mit allen anderen Therapin kombiniert werden. Yogatherapie wird zur Komplementärmedizin, intergrativen oder Mind-Body-Medizin gezählt.

 

Hierzu ein interessanter Artikel aus dem Deutschen Ärzteblatt:

 Yoga kann bei Depressionen und Angsterkrankungen helfen. „Körperorientiertes Yoga mit den zentralen Bestandteilen Asanas und Pranayama stellt einen vielversprechenden komplementären Ansatz in der Behandlung psychischer Störungen dar“ ist das Fazit einer umfangreichen Meta-Studie im  Deutschen Ärzteblatt (12/2016)

 

https://www.aerzteblatt.de/archiv/175449/Wirksamkeit-von-koerperorientiertem-Yoga-bei-psychischen-Stoerungen